Abschlussarbeiten

Schreiben Sie Ihre Abschlussarbeit doch bei uns und setzen Sie ihren fachlichen Schwerpunkt im Flexodruck!

Bachelor-/Master Thesen

Als Kompetenzzentrum für die Flexodruckindustrie in Deutschland und Europa sind wir mit Innovationen und den aktuellen Herausforderungen des Flexodrucks bestens vertraut. Sie haben die Möglichkeit bei uns Ihre Abschlussarbeit mit dem neuesten Know-how des Flexodrucks zu schreiben und werden durch unsere jahrelange Erfahrung mit Abschlussarbeiten kompetent betreut und unterstützt.

Unsere Vorschläge für Diplom-, Bachelor- oder Facharbeiten

Verwendbarkeit von verfahrensspezifischen Mehrfarbenseparationen aus dem Digitaldruck im Flexodruck ODER Falsifizierung der Simulation eines Flexodruck-Multi Color Farbraums im Digitaldruck

Es ist zu vermuten, dass mittelfristig die kleinsten Auflagen von Verpackungsprodukten im Digitaldruck gefertigt werden (sollen). Neue Verpackungen bzw. –gestaltungen werden daher zunächst in kleiner Auflage im Digitaldruck hergestellt, bevor im Erfolgsfall eine große Menge von Verpackungen produziert wird, was dann geeigneterweise in einem konventionellen Druckverfahren, vorzugsweise dem Flexodruck, geschieht. Die beiden involvierten Druckverfahren – Digital und Flexo – müssen dazu in der farblichen Wiedergabe von Designdaten aufeinander abgeglichen werden. Dies geschieht ggf. über Farbprofile, die jedoch entsprechend der Digitaldruck-Gepflogenheiten mit 6 oder 7 festen Grundfarben arbeiten müssen. Entsprechende Farbseparationen des Designdatensatzes werden als Mehrfarben- (Multi- Colour-), Fixed Colour Palette- oder Extended Colour Gamut-Separationen bezeichnet. Die vorgeschlagene Arbeit soll untersuchen, wie ( bzw. wie gut, präzise, reibungslos ...) der Anschluss der beiden Druckverfahren Digitaldruck und Flexodruck aneinander gelingen kann. Dies soll mit speziellem Hinblick auf die vorhandenen Technologien (Roland Tintenstrahldruck beim CGS Flex Pack System und Zentralzylinder-Flexodruck) bei Anwendung auf transparenter Kunststofffolie im Konterdruck erfolgen. Die Arbeit wird vom DFTA Technologiezentrum angeboten und finanziell unterstützt.

Inline-Bedruckung wasserlöslicher Folie im Inkjet-Verfahren

Fa. in Herrenberg: Bei Haushalts-Reinigungsmitteln ist der Gebrauch wasserlöslicher Folie als Verpackung verbreitet. Bei Varianten mit kleinen Losgrößen ist wirtschaftlich eine inline-Bedruckung des verpackten Produkts sinnvoll. Diese muss in die räumlichen und technischen Gegebenheiten integrierbar sein. Aufgrund des vorhandenen Anlagenbaus muss die Druckanlage sehr kompakt sein (Aufbau- / Stellfläche ca. 0,5 m2) und die Trocknungszeit < 5 s betragen. Zudem darf bei kurzen & mittleren Produktionsstopps der Druckkopf nicht eintrocknen. Außerdem wird eine Bedruckung in mind. drei Farben (schwarz, rot, weiß) benötigt. Die derzeit eingesetzte Tintenstrahltechnologie erfüllt diese Voraussetzungen, ist aber aufgrund des hohen Kartuschen-Verbrauchs nur wenig ökonomisch.

Entwicklung eines Prozess Standards inklusive einer Master-Druck-Vorlage für die Qualifikation von variantenreichen Print-Erzeugnissen (20-80 Varianten).

Procter & Gamble: „Bei unseren heutigen Haarpflegeprodukten für Head & Shoulders oder Pantene werden im Falle von neuen Etiketten-Designs immer komplette Etiketten mit allen Bild- und Textelementen - gerastert oder als Vollton - vieler Untervarianten getestet. Die Designs sind komplex aufgebaut und werden mit unterschiedlichen Techniken bedruckt (Hybride Druckmaschinen für Flexo,
Offset, Tief, Siebdruck, Digital).
Ziel der Arbeit sollte die Entwicklung eines Prozesses im Bereich der Schmalbahn –Hybrid- Rollendruckmaschinen für Etiketten sein, der die Druckproduktion von der Datenerzeugung bis zum Auflagendruck anhand von Prinzipien definiert.
Im Hinblick auf eine qualitätsorientierte, aber dennoch industrielle Fertigung von Druckerzeugnissen, sind die erforderlichen Arbeitsschritte so einzurichten, zu steuern und zu kontrollieren, dass die Sollwerte sicher und auf effiziente Weise innerhalb der vorgegebenen Toleranzen mit einem minimalen Testdruck-Aufwand
erreicht werden.“

Wie hängt das Alterungsverhalten und der Abnutzungsgrad von Flexodruckplatten vom verwendeten Bedruckstoff ab?

Flexodruckplatten, insbesondere solche, die auf rauen Bedruckstoffen zum Einsatz kommen, unterliegen einer gewissen Abnutzung und verändern damit das Druckbild. Die vorliegende Arbeit soll diese Veränderungen untersuchen und eine Methode entwickeln, diese Halterung außerhalb der Druckmaschine zu erzeugen (bzw. ein dementsprechendes Druckverhalten).
Finanzielle Förderung durch das DFTA Technologiezentrum und eventuell einen externen Partner wird angeboten. Möglicherweise kann eine fachliche Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgen.

Evaluation der Zusammenhänge zwischen Druckformvarianten und der Abwicklung im Flexodruck

Bereits durchgeführte Untersuchungen haben ergeben, dass es einen Zusammenhang zu geben scheint zwischen der Härte der Druckform, deren Unterbau, der Pressung, der Einstellung der Drucklänge bei direkt angetriebenen Druckmaschinen und der Korrektheit der Abwicklung im Flexodruck. Konkret
kommt es bei bestimmten Einstellungen betont zu einem so genannten Schieben der Druckbildelemente, andere Einstellungen sind dagegen sehr resistent. Die angebotene Abschlussarbeit soll diese Zusammenhänge aus bereits absolvierten Druckversuchen sowie gegebenenfalls neuen Druckversuchen ermitteln. Es handelt sich damit um eine ideale Ingenieursarbeit, worin empirisch gefundene
Zusammenhänge zu einem Erklärungsmodell verdichtet werden sollen.
Angeboten wird in diesem Zusammenhang mindestens eine Fach-Veröffentlichung und finanzielle Förderung während der Arbeit.

Konzeptionierung eines Anwendungszentrums für den digitalen Verpackungsdruck an der HdM Stuttgart

Das an der HdM Stuttgart angesiedelte DFTA-Technologiezentrum soll in 2016 um Kompetenzen und Kapazitäten im digitalen Verpackungsdruck erweitert werden. Die angebotene Abschlussarbeit soll ein Konzept liefern, mit dem ein neues Kompetenzzentrum für den digitalen Verpackungsdruck innerhalb der
Strukturen von HdM und DFTA-TZ gegründet und betrieben werden kann. Es geht dabei hauptsächlich um eine Definition des Tätigkeitsfeldes, der Ansprache des Marktes, des Aufbaus entsprechender Kompetenzen, die mögliche Integration von Digitaldruckmaschinen etc. Je nach Interessenslage des Bearbeiters dürfen finanzielle Erwägungen ggf. sowohl ausgelassen als auch in den Mittelpunkt gerückt werden. Eine Kombination bzw. Vermischung mit Thema 94 ist möglich.
Finanzielle Förderung wird angeboten.

Neuausrichtung eines drucktechnischen Forschungs- und Entwicklungsinstituts

Das DFTA Technologiezentrum an der Hochschule der Medien Stuttgart hat sich auf fortschrittliche Techniken des Flexodrucks spezialisiert und in dessen Weiterentwicklung Erfolge aufzuweisen. Die Entwicklungsaufträge aus der einschlägigen Industrie bieten jedoch eine relativ unsichere Planungsbasis für ein Institut, das entsprechende Kostenbelastungen (Personal, Maschinen, Energie etc.) zu tragen hat. Im Rahmen der angebotenen Abschlussarbeit soll untersucht werden, wie einerseits die Eigenentwicklungen kommerziell umgesetzt werden können, und wie andererseits neue Geschäftsfelder erschlossen werden können. Hierbei kann sehr freizügig und kreativ gearbeitet werden (Eintritte in die
Märkte des Leistungssports sowie der Medizintechnik sind bspw. bereits vorhanden). Der Titel der Abschlussarbeit kann selbstverständlich angepasst werden. 
Finanzielle Förderung wird angeboten.

Wirksamkeit und Wirkungsmechanismus von Oberflächenstrukturierungen der Druckformen im Flexodruck

Bekanntermaßen kann die Farbübertragung von Fotopolymer-Flexodruckplatten durch das Einbringen einer feinen Struktur in die Oberfläche gefördert werden. Ebenso wird im Erfolgsfall die Glätte des Liegens des Farbfilms gefördert. Verschiedene Techniken nutzen diesen Effekt, aber es hat sich gezeigt, dass manche (Flat-Top) zu erheblich größeren Unterschieden gegenüber einer unstrukturierten Oberfläche führen als andere. Es stellt sich vor allem die Frage, ob hier tatsächlich mehr Druckfarbe übertragen wird, und ob das dann zu einem höheren Verbrauch an Druckfarbe führt?

Die Arbeit wird durch das DFTA-Technologiezentrum angeboten, gefördert und finanziell unterstützt.

Untersuchung von Geisterbildeffekten im Flexodruck

Im Flexodruck kann es zu Geisterbildeffekten kommen, wobei zwei verschiedene Erscheinungsbilder bekannt geworden sind. Einerseits scheint eine unzureichende Wiederbefüllung entleerter Näpfchen der Rasterwalze in der Rakelkammer aufzutreten, andererseits eine Rückverschleppung von Druckfarbe beim Nass-in-Nass-Druck. Diese beiden Phänomene sollen im Rahmen der angebotenen Abschlussarbeit untersucht und ggf. erklärt werden.

Die Arbeit ist ein Angebot des DFTA-Technologiezentrums und wird finanziell gefördert.

Untersuchung von Einflussfaktoren des Montageprozesses auf den Flexodruck

Die Firma Lohmann, weltweit bedeutender Hersteller von Montageklebebändern für den Flexodruck, hat ein Demonstrationszentrum für den Flexodruck aufgebaut. Dort bieten sich neue Möglichkeiten der Untersuchung und Simulation des Flexodruckprozesses.

Im Rahmen der angebotenen Abschlussarbeit sollen die Parameter des Montierens von Flexodruckplatten untersucht werden (z.B. Anpressdruck, Verzug, Klebkraft, Dickentoleranzen, Handhabung, etc.), wobei Ausbaumöglichkeiten in Richtung der Erarbeitung von Verbesserungspotentialen und Standards gegeben sind. Finanzielle Förderung ist gewährleistet.

Machbarkeitsstudie über die Anfertigung benötigter Etiketten in einer neu zu planenden eigenen Druckerei bei einem großen Lebensmittelhersteller

Ein großer Lebensmittelhersteller hat einen Bedarf von mehreren Milliarden Etiketten p.a. und möchte evaluieren, ob es technisch und wirtschaftlich machbar ist, diese in einer neu zu konstituierenden eigenen Druckerei selbst zu fertigen. Es kommen heute die Druckverfahren Offsetdruck, Flexodruck und Digitaldruck zum Einsatz, die auch in der möglichen eigenen Druckerei einzuplanen sind. Idealerweise sollte eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie erstellt werden, die den heutigen Mix der genannten Verfahren und zu prognostizierende zukünftige Entwicklungen einschließt. Ggf. kann das Projekt in mehrere separate Studien- oder Abschlussarbeiten zerlegt und von verschiedenen Personen bearbeitet werden.

Finanzielle Förderung ist gewährleistet.

Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des Vordrucks eines Primers zur Schaffung einer einheitlichen Oberfläche für die grafische Bedruckung

Die Substrate, die im Verpackungsdruck verwendet werden, haben sehr vielfältige Ausprägungen und Eigenschaften. Von sehr bis gar nicht saugfähig und von hochweiß bis stark gefärbt oder gar transparent sind alle Facetten vertreten. Die daraus folgende Notwendigkeit, die Druckfarben unablässig in ihrer farblichen Rezeptur anpassen zu müssen, um das farbliche Erscheinungsbild dem Wunsch des Kunden anzupassen stellt die Verpackungsdruckereien vor zunehmend größere wirtschaftliche Herausforderungen. Daher die Idee, durch den Vorabdruck eines Primers eine einheitliche Oberfläche zu schaffen, so dass keine Veränderungen der Druckfarbrezeptierung mehr notwendig wären. Dieser Primer könnte gleichzeitig Barriere-fördernd sein.

Die vorgeschlagene Arbeit sollte die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit dieser Idee verifizieren. Finanzielle Förderung ist möglich.

Vergleich der Anwendbarkeit von wasserbasierten gegenüber lösemittelbasierten Druckfarben bei der Folienbedruckung im Flexodruck

Angeblich kommt in den nächsten Jahren ein Verbot bestimmter Inhaltsstoffe bei den lösemittelbasierten Druckfarben. Die vorgeschlagene Arbeit zielt daher auf einen Vergleich der beiden Farbsysteme ab, wenn sie zur Bedruckung von Kunststofffolien im Flexodruck eingesetzt werden.

Es handelt sich um eine Industrie-initiierte und -geförderte Arbeit (Victor Group und Follmann). Finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Untersuchung des Schwingungsverhaltens von Rakelblechen in Flexodruck-Rakelkammern

In geschlossenen Rakelkammern von Flexodruckmaschinen kommt es sporadisch zum Schwingen der Rakelbleche. Das Ziel der Arbeit ist, dessen Ursachen zu untersuchen und verschiedene Dämpfungsmechanismen zu erproben.

Die Arbeit wird vom DFTA-Technologiezentrum angeboten. Finanzielle Unterstützung wird angeboten.

Einführung von Farbmanagement bei einem mittelständischen Hersteller von Flexodruckformen und Reproduktionen

Ein DFTA-Mitgliedsunternehmen benötigt Unterstützung und Training bei der Einführung von Farbmanagement. Dies kann im Rahmen einer Abschlussarbeit erfolgen, so dass der Erfolg der Maßnahme im Rahmen der Abschlussarbeit kontrolliert und gegebenenfalls nachjustiert werden kann. Ob finanzielle Unterstützung gegeben ist wird noch geklärt.

Untersuchung der Anwendbarkeit der G7-Kalibration für den Flexodruck

In Nordamerika findet ein relativ neuer Farbkalibrierungsansatz für Druckmaschinen und Proofer zunehmende Popularität, bei dem es primär um die Einhaltung der Graubalance geht. Bekannt geworden ist dies unter der Bezeichnung G7 (Gracol 7). In der vorgeschlagenen Abschlussarbeit soll untersucht werden, inwieweit diese Vorgehensweise für den Flexo-Verpackungsdruck anwendbar ist und welche Vorteile ggf. erwartet werden können.

Eine finanzielle Förderung seitens des DFTA-Technologiezentrums wird in Aussicht gestellt.

Fehlpasser und Verzerrungsfehler im Druck von Selbstklebe-Haftetiketten: Evaluation der Ursachen

Eine sehr fortschrittliche mittelständische Druckerei aus dem Bereich der Selbstklebe-Haftetiketten-Herstellung bietet dieses Thema zur Bearbeitung an. Es kommen häufig Kombinationen der unterschiedlichsten Druckverfahren und Weiterverarbeitungstechniken zum Einsatz, wobei sich sporadisch Fehlpasser einstellen, deren Ursachen herausgearbeitet, untersucht und falls möglich optimiert werden sollen. Kenntnisse aller industriell eingesetzten Druckverfahren werden vorausgesetzt. Finanzielle Förderung wird ggf. in Aussicht gestellt.

Evaluation konkurrierender Trockner-Technologien für Druckmaschinen im Flexo-Wellpappen-Direktdruck

Im Flexo-Wellpappen-Direktdruck konkurrieren die beiden Trocknungstechnologien „Heißluft“ und „Infrarot“ miteinander. Die angebotene Arbeit soll diese beiden Techniken detailliert miteinander vergleichen und eine konkrete Firmen-Situation zu Grunde legen.

Konsolidierung des Leistungskataloges des DFTA-Technologiezentrums

Das DFTA-Technologiezentrum an der HdM Stuttgart bietet sehr vielfältige Leistungen an. Die vorgeschlagene Arbeit soll sich primär auf die drucktechnischen Versuche konzentrieren und in einem strukturierten Katalog gut verständlich und in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) zusammenfassen, welche Einzelaspekte evaluiert werden können. Dies reicht typischerweise von Farbübertragungscharakteristiken von Druckformen bis hin zu Laufeigenschaften von Druckfarben. Hohes drucktechnisches Fachwissen ist für die Bearbeitung erforderlich, verpackungstechnisches Fachwissen erwünscht bzw. hilfreich. Eine Würdigung der Forschungs-Kapazitäten des Institutes ist ebenso wünschenswert. Finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Marktanalyse zur Laser-Direktgravur von Flexodruckformen

Hinter dieser Arbeit verbergen sich die Fragen nach möglichem Marktpotential heute und in Zukunft, der Zahl der gegenwärtig installierten Anlagen, deren Alter und Leistungsfähigkeit, dem Investitionspotenzial, etc. Die Arbeit kann ggf. finanziell gefördert werden.

Evaluation der sog. „Flat-Top-Dots“ bei digitalen Fotopolymer-Flexodruckplatten

Durch die Verfügbarkeit alternativer Techniken zur Herstellung digitaler Flexodruck-Fotopolymerplatten gelingt die Ausbildung sog. „Flat-Top-Dots“. Dabei handelt es sich um Bildelemente mit ähnlichen Plateau-Oberflächen wie es früher die analogen Druckplatten aufwiesen. Hierfür werden bestimmte Vorteile in Anspruch genommen.
Die Firma DuPont als einer der maßgeblichen Anbieter in diesem Marktsegment bietet entsprechende Technologie an, die auf der Verdrängung des Luftsauerstoffes während der Hauptbelichtung mittels Stickstoff basiert. Diese Technologie soll auf ihre Eignung und Parameter untersucht werden.

Entwicklung und Etablierung eines Basistests zur Verifizierung der Reproduzierbarkeit der Druckergebnisse an der Flexpress 6S/8 am DFTA-Technologiezentrum

Die wissenschaftlichen Druckversuche an der Flexpress 6S/8 (Zentralzylinder-Flexodruckmaschine) des DFTA-Technologiezentrums erfordern höchste Reproduzierbarkeit. Zu deren Nachweis soll ein Basistest entwickelt werden, der zu Beginn kritischer Druckversuche absolviert werden kann, um die adäquate Einstellung der Druckmaschine und ihrer Komponenten zu zeigen bzw. zu ermöglichen. Dies könnte bspw. Der Andruck einer kleinen, sehr aussagekräftigen Testdruckform sein, die u.a. zu entwickeln ist. Daneben ist dann auch die entsprechende Bewertungsmethode auszuarbeiten. Die Arbeit wird durch das DFTA-Technologiezentrum (auch finanziell) unterstützt.

Evaluation der Einflussparameter der Montage von Flexodruckplatten

Im Flexodruck müssen die Druckplatten aus separater (Flach-) Herstellung mit dem Druckformzylinder vereinigt werden, um die eigentliche Druckform zu bilden. Das geschieht in der sog. Montage, die in diesem Verfahren einen höheren Stellenwert besitzt als in anderen Druckverfahren. Die angebotene Arbeit soll die relevanten Einflussfaktoren für die Montagequalität, die die Druckqualität in erheblichem Maße mitbestimmt, ermitteln und relativ-quantifizierend würdigen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Mehrfarbendruck.

Diese Arbeit wird vom DFTA-Technologiezentrum angeboten. Ein weiterer externer Sponsor kommt eventuell noch dazu. Eine finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Untersuchung einer konkreten Druckschwierigkeit des Flexodrucks

Wie jedes Druckverfahren treten im Flexodruck gewisse Druckschwierigkeiten auf, die die Druckqualität schädigen oder die Produktion gar gänzlich verhindern. Das DFTA-Technologiezentrum hat hierzu einen Katalog erarbeitet, aus dem eine Auswahl getroffen werden kann. Als Beispiele für zu untersuchende Druckschwierigkeiten könnten diese genannt werden: Ablaufkanten, fehlender Ausdruck, mangelnde Farbübertragung, Farbspritzer, Schwingungsstreifen, Waschbretteffekt (Wellpappe) oder Zusetzen von Rastern.

Für die vorgeschlagene Arbeit muss zunächst eine dieser Schwierigkeiten als Thema der Untersuchung ausgewählt werden. Dann sind geeignete Untersuchungsmethoden zu finden, wofür ggf. eigene Vorschläge und Entwicklungen notwendig werden können. Ziel der Arbeit ist es, das benannte Phänomen in seinen Einflussgrößen, Ursachen und Auswirkungen mindestens besser verstehen, möglicherweise sogar beheben zu können. Die Benotung ist jedoch nicht an solche Erfolge geknüpft, sondern an die wissenschaftliche Systematik der Herangehens- und Bearbeitungsweise (siehe § 9.). Eine finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Entwicklung einer Bewertungsmethode für die Bildschärfe im mehrfarbigen autotypischen Druck, speziell im Flexodruck

Dieses Thema wird gezielt vorgeschlagen, weil es für die Arbeit eines Arbeitskreises besonders wichtig ist, vom Arbeitskreis jedoch nicht direkt bearbeitet werden kann. Der Arbeitskreis strebt eine entsprechende Normung der Bewertungsmethoden für Druckbildqualität an, weshalb das Ergebnis der angebotenen Arbeit ein entsprechendes Niveau erreichen sollte. Eine finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Entwicklung diverser Bewertungsmethoden für Druckbildqualität

Das Thema muss selbstverständlich genauer spezifiziert werden. Dies kann nach Wahl des betreffenden Zielkriteriums für Druckbildqualität aus einem vorhandenen/in Bearbeitung befindlichen Katalog geschehen. Es stehen beispielsweise solche Kriterien zur Wahl wie die Glätte des Liegens der Druckfarbe, Störungen durch Schwingungen oder Farbspritzer, Farbraumvolumen, Graubalance o.ä. Der Katalog umfasst gegenwärtig >50 solche Kriterien, aus denen nach Rücksprache gewählt werden kann.

Die angebotene Abschlussarbeit soll entweder bereits vorhandene Bewertungsmethoden evaluieren und die am besten geeignete für die Zwecke des (Flexo-) Verpackungsdrucks auswählen, oder entsprechend geeignete neue Methoden selbst entwickeln. Es ist zu erwarten, dass hierbei Methoden der digitalen Bildanalyse angewendet bzw. entwickelt werden müssen, weswegen diesbzgl. Vorwissen und Neigungen erforderlich sind. Eine finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Evaluation von Flankenaufbauten und deren Einfluss auf Stabilität und Druckverhalten bei direkt strukturierten Flexodruckformen

Diese Arbeit wird von einem bekannten Hersteller von Anlagen für die Laser-Direktgravur von elastomeren Flexodruckformen vorgeschlagen und unterstützt. Bei der Laser-Direktgravur können eine Vielzahl von Einstellungen an der Form von Bildelementen in der Z-Richtung vorgenommen werden, die in anderen Formherstellungstechniken bisher unveränderbar waren. Aus dieser Freiheit ergibt sich aber auch die Notwendigkeit, die optimalen Einstellungen bzw. die durch die verschiedenen Parameter bewirkten Veränderungen herausfinden zu müssen. Eine finanzielle Förderung wird in Aussicht gestellt.

Analyse der Widergabecharakteristik von Rastertonwerten im Flexodruck am Beispiel einer bestimmten Druckerei

Die vorgeschlagene Arbeit soll die (Gleichmäßigkeit der) Tonwertübertragung im Flexodruck am Beispiel einer bestimmten, aber im Moment noch anonymen, Flexodruckerei untersuchen. Dahinter steht die Frage, mit welchen Tonwertunterschieden ist im Druck bei wiederholter Verwendung der selben Druckformen zu rechnen? Es soll also die Reproduzierbarkeit des Druckprozesses, aber auch die des Druckformherstellungsprozesses, überprüft und erfasst werden.

Voraussetzung ist ein hohes Maß an Fachkenntnissen in Flexo-Druckformherstellung und –Druck. Eine finanzielle Förderung wird durch die beauftragende Druckerei in Aussicht gestellt.

Preisübersicht der Druckformherstellung im Verpackungsdruck

Die im Verpackungsdruck eingesetzten Druckverfahren konkurrieren selbstverständlich u.a. über die verursachten Kosten miteinander. Die vorgeschlagene Arbeit soll eine Übersicht über die aktuellen Preise von Druckformen für den Tiefdruck, Flexodruck, Offsetdruck und Siebdruck liefern. Dabei soll der deutschsprachige Raum, aber auch das angrenzende Ausland berücksichtigt werden. Eine finanzielle Förderung seitens des DFTA-TZ wird in Aussicht gestellt. Die Arbeit eignet sich vor allem für Wirtschaftsingenieure, steht aber ggf. auch den technischen Fakultäten offen.

Untersuchung der Kompatibilität von keramik-beschichteten Rakeln mit Keramik-Rasterwalzen im Flexodruck

Bei Verwendung von keramik-beschichteten Rakeln in der Kammerrakel einer Flexodruckmaschine vermutet man einen höheren Verschleiß der Keramik-Rasterwalze. Die angebotene Arbeit soll klären, ob dies tatsächlich droht und/oder ob anderweitige Effekte eintreten können.
Die Arbeit hat einen primär wissenschaftlichen Charakter und wird gegenwärtig von keinem Rakel- oder Rasterwalzenhersteller unterstützt. Da auch von Seiten des DFTA-TZ keine unmittelbare Klärungsnotwendigkeit gegeben ist, kann hier keine finanzielle Förderung in Aussicht gestellt werden. Eine Nachfrage lohnt bei Interesse dennoch, weil sich diese Situationen kurzfristig ändern können.

Untersuchung der neuesten Generation der Inline-UV-Belichtung für Flexo-Platesetter

Esko, Itzehoe: in den Platesettern des Typs CDI soll eine sekundäre Lichtquelle eingesetzt werden, die die UV-Belichtung der bebilderten Fotopolymerdruckplatten praktisch zeitgleich mit der Bebilderung erledigt. Hierzu sind noch eine Reihe von Untersuchungen anzustellen, was geeigneterweise im Rahmen einer Diplomarbeit/Bachelor Thesis geschehen könnte.

Das Thema wurde bereits vorher an der damaligen Generation von Inline-UV-Belichtung bearbeitet. Inzwischen hat Esko die Technik jedoch komplett umgestellt, weshalb eine erneute Bearbeitung angebracht und sinnvoll ist. Finanzielle Förderung ist gegeben. Das Thema muss jedoch ggf. auf Aktualität geprüft werden.

Quantifizierung von Druckqualität

Druckqualität zu bewerten ist ein seit langem gewünschtes, dennoch ungelöstes Problem. Wichtig ist dabei die quantitative Bemessung von Qualitätskriterien, die dann eine Aussage nach „besser“ oder „schlechter“, möglichst mit einer Verhältnisskalierung versehen, erlauben würde. Gleichzeitig sind eine Reihe von Qualitätskriterien zu definieren, nach denen ein Druckbild untersucht und quantifiziert werden kann. Die Arbeit wird vom DFTA-TZ finanziell gefördert.

Rastertechnologie „Perfect Highlight“ - Vorteile und Nutzen gegenüber den Risiken im Flexodruck?

Diese relativ neue Rastertechnologie soll das Aussehen der niedrigen Rastertonwerte im Flexodruck deutlich verbessern. Die vorliegende Arbeit soll das Potenzial bewerten und die Eignung unter verschiedensten Bedingungen prüfen. Möglicherweise werden dabei auch noch andere Rasterungen zu berücksichtigen sein.

Optimierung der Lagerlogistik in der Druckerei des DFTA-TZ

Das DFTA Technologiezentrum kann innerhalb der HdM nur auf sehr begrenzte Räumlichkeiten zur Lagerung der verwendeten Materialien (hauptsächlich Papierrollen) zurückgreifen. Teile der Laberkapazität sind darüber hinaus nur temporär nutzbar. Die Arbeit sollte aufzeigen, wie die Räume, Regale und Plätze optimal mit wechselnden Materialien bestückt werden können, um den vorhandenen Platz bei minimalen Umschichtungsnotwendigkeit möglichst effektiv zu nutzen. Wünschenswert wäre die Entwicklung eines elektronischen Lagerhaltungs- und planungssystems auf der Basis von Standardsoftware (z.B. Exel). Die Arbeit wird durch das DFTA TZ finanziell gefördert.

Entwicklung einer neuen Methode zur Beschreibung und Bemessung der Farbannahme im mehrfarbigen Übereinanderdruck

Bisher wird versucht, das Ausmaß und die Qualität der Annahme einer nachgedruckten Farbe auf einer vorgedruckten, was in allen Druckprozessen wesentlichen Einfluss auf das Aussehen des Druckbildes und damit die Gestaltung der Reproduktion hat, mit densitometrischen Mitteln zu beschreiben. Unserer Erfahrung nach gelingt das nur sehr zweifelhaft. Die angebotene Arbeit zielt darauf ab, die so genannte farbmetrische Färbung beziehungsweise davon abgeleitete Größen als alternatives Maß zu verwenden. Gegebenenfalls sollen auch Mittel der digitalen Bildverarbeitung in Betracht gezogen werden. Die Arbeit wird durch das DFTA TZ gefördert.

Untersuchungen der Einflüsse unterschiedlicher Viskosität und Formulierung von Druckfarben im Flexodruck im Zusammenhang mit einer automatischen Farbversorgung an der Druckmaschine

Die neue Druckmaschine am DFTA TZ verfügt über eine automatische Farbversorgung von der Firma Bloss. Diese bietet vielfältige Möglichkeiten in den Regelungen der Druckfarbe über die Viskosität bis hin zur Zugabe von verschiedenen Lösemitteln. Insbesondere können beispielsweise Gemische von Lösemitteln zudosiert werden. Die Auswirkungen solcher Maßnahmen auf die Druckqualität sollten im Rahmen dieser Arbeit unter anderem untersucht werden. Die Arbeit hat im Erfolgsfall weit reichende Konsequenzen für die gesamte Branche des Verpackungsdruckes. Sie wird durch das DFTA TZ gefördert und möglicherweise durch den Hersteller der Anlage unterstützt.
Das Thema wurde zwar offiziell bereits bearbeitet, jedoch waren dabei die Einflüsse der Temperatur auf die Viskosität und das Druckverhalten der Druckfarbe unberücksichtigt geblieben. Dies sollte nun nachgeholt werden.

Untersuchung eines in Inline-Bahninspektionssystems mit Sonderfunktionen in einer Flexodruckmaschine

Die Arbeit soll das Eltromat Bahninspektionssystem in der neuen Druckmaschine am DFTA TZ untersuchen. Interessant ist vor allem die Frage, inwiefern die eingebaute Sonderfunktion einer automatisch gesteuerten Druckbeistellung plausibel funktioniert. Diese Arbeit wird durch das DFTA TZ gefördert. Möglicherweise leistet der Hersteller der Anlage einen zusätzlichen Beitrag.

Arbeitsweise und Anwendbarkeit von Inline-Qualitätsinspektionssystemen in Flexodruckmaschinen

Mit dieser Arbeit soll in untersucht werden, inwiefern sich das in der neuen Druckmaschine des DFTA TZ installierte „100% Qualitätsinspektionssystem“ der Firma Futec plausibel in der Produktion von flexiblen Verpackungen einsetzen lässt. Darüberhinaus sollen dessen spezifische Stärken und Schwächen, sowie die Grenzen aufgezeigt werden. Weiterhin soll die hier vorgeschlagene grundlegende Arbeit zeigen, welchen Einflussgrößen des Flexodruckes man mit diesem System im Erfolgsfall auf die Spur kommen könnte (beispielsweise welche Einstellungen würden bevorzugt zu bestimmten Fehlern wie schmutziges drucken von Rastern führen). Diese Arbeit wird durch das DFTA TZ gefördert. Möglicherweise leistet der Hersteller der Anlage einen zusätzlichen Beitrag.

Eignung von Mehrfarben-Separationen für den Flexodruck (bzw. Verpackungsdruck)

Mehrfarben-Separationen verwenden mehr als die üblichen Skalenfarben CMYK für den Aufbau von Designs (Bsp.: Hexachrome, Opaltone, etc.). Bei deren Verwendung im Flexodruck (bzw. Verpackungsdruck) ergeben sich bestimmte Vorteile und Herausforderungen. Diese sollen im Rahmen einer Diplomarbeit erarbeitet, dargestellt und bewertet werden.

Die Aufgabenstellung wurde im Jahr 2008 in Kooperation mit einem Packmittelhersteller bearbeitet, ist jedoch aus Gründen der Vertraulichkeit gesperrt und kann daher ohne Rückgriff auf die bestehende Ausarbeitung erneut bearbeitet werden.

Um wie viel stabiler muss eine Wellpapp-Kiste konstruiert werden, wenn sie im Direktdruck bedruckt wird gegenüber dem Preprint?

Die Belastung durch den Druck auf die fertige Wellpappe kann zu Veränderungen und damit zu Verringerungen der Stabilität führen. Um dem zu begegnen muß die Wellpappe von vorneherein stabiler ausgeführt werden. Wieviel ist diese „Sicherheitsmarge“? Um wieviel aufwändiger und teurer macht sie die Wellpappe?
Die Arbeit wird im Rahmen einer Beschäftigung am DFTA-TZ auf Minijob-Basis gefördert.

Korrelieren Aspekte des Druckergebnisses mit messbaren Größen der Druckform? Konkret: steht z.B. das Bouncing der Druckformen mit den Messungen der Druckform auf beispielsweise dem RheoStress im Zusammenhang?

Aus der Studie zu Runddruckformen für die Fachtagung 07 haben wir eine riesige Zahl von Druckmustern und Auswertungen, sowie die zugehörigen Druckformen. Dabei wurde insbesondere das Bouncing untersucht. In einer neuen Arbeit, die dann jedoch in ihrer Gestaltung auf den bereits vorliegenden Ergebnissen aufbaut, sollte untersucht werden, ob man Korrelationen zwischen den mit den Mitteln des DFTA TZ messbaren Charakteristiken der Druckform und dem eigentlichen Druckresultat finden kann.
Thema wurde zwar bereits bearbeitet, kann jedoch mit anderen Kriterien erneut aufgegriffen werden.

Einflussfaktoren Druckplatte und Papier

Ermittlung und Quantifizierung der Einflussfaktoren aus Druckform und Papier auf die resultierende Druckqualität.

Rakelsysteme an Rasterwalzen, Leckage-Untersuchungen an ~

Druckmaschinenhersteller: bei der Gestaltung von Rakelkammern und deren Betrieb treten gewisse Leckagen an Druckfarbe auf. Es wäre zu untersuchen, an welchen Stellen dies geschieht und wie dies verhindert werden kann.

Entwicklung eines Standard-Tests für die Robustheit einer Flexodruckplatte (Widerstandsfähigkeit gegen Abbrechen von Reliefteilen)

Die Quantifizierung dieser Platten-Eigenschaft gelingt heute nur unzureichend und ist dann nicht übertragbar. Eine Methode sollte entwickelt und verifiziert werden.

Wissenschaftliche Untersuchung der Ursachen und Einflussgrößen für die Punktschrumpfung bei digital bebilderten Flexodruckplatten

Digitale Flexodruckplatten haben eine nichtlineare Übertragungscharakteristik. Es sollte das Ziel sein, die Ursachen hierfür aufzuzeigen und gleichzeitig die wesentlichen Einflussgrößen zu bestimmen.

Herstellung, Auswertung und Beurteilung von Testform(element)en für die Flexo-Druckformherstellung unter spezieller Berücksichtigung der Bedürfnisse des betreffenden Verfahrens

Herstellung, Auswertung und Beurteilung von Testform(element)en für die Flexo-Druckformherstellung unter spezieller Berücksichtigung der Bedürfnisse des betreffenden Verfahrens.

Entwicklung von Diagnose-Verfahren für die Charakteristika von Flexodruckplatten (z.B. eine Methode zur Prüfung der Sensibilität einer Platte gegen Abbrechen der Rasterpunkte, also sozusagen ein Standard-Abrasionstest

Es gibt diesbzgl. heute leider nur eine kleine Zahl von Methoden, die nur einen geringen Teil der möglichen Einflussfaktoren für die Anwendbarkeit und Qualität von Flexodruckplatten abdecken.

Entwicklung eines Qualitäts-Kontrollsystems für digital bebilderte Flexodruckplatten

Flexo hat einige spezielle Bedürfnisse und Anforderungen für die Gewährleistung der adäquaten Reliefqualität der produzierten Druckplatten. Möglicherweise muss hier mit digitaler Bildverarbeitung gearbeitet werden.

Entwicklung eines grafischen Darstellungsverfahrens für den Tonwertzuwachs als Alternative zu den gebräuchlichen XY-Tonwertdiagrammen

Die gegenwärtig genutzten XY-Diagramme für den Tonwertzuwachs drücken die diesbzgl. Druckqualität nur unzureichend aus, weil sie auf eine Bandbreite zwischen 0 und 100% normalisiert sind und daher den Einfluss des empfundenen Kontrastes, der durch die erzielte Volltondichte maßgeblich beeinflusst wird, nur schlecht widerspiegeln können. Es sollte zumindest eine Methode vorgestellt werden, die für den Flexodruck besser geeignet ist als die heutige. Dieses Thema kann als Teil oder Grundlage für die #2 betrachtet werden.

Entwicklung eines standardisierten Zertifizierungs-Systems (oder Modells) für Druckqualität

Dies ist interessant für große Druckeinkäufer, die die Druckqualität von verschiedenen Druck-Lieferanten miteinander vergleichen können wollen. Es wird wahrscheinlich eine mathematische Modellbildung des Flexodruckes stattfinden müssen. Die Ergebnisse können ggf. in die Standardisierung des Flexodruckes einfließen (d.h. die Aufmerksamkeit der Branche ist nahezu sicher).

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